Kaum jemand weiß noch, dass ausgerechnet ein Tunesier, der vormalige Hilton-Barkeeper Farhat Ellouzi, mit dieser Bar die Durststrecke beendet hat, die seit den 50er-Jahren die Barfliegen mit dem Aussterben bedrohte – als es praktisch keine Bars mehr gab, außer jenen in den großen Hotels. Das ist nun zwanzig Jahre her und seitdem hat sich in diesem schmalen "Schluf" praktisch nichts verändert. Die Beleuchtung ist wunderbar schummrig, das Ratpack singt die American Standards rauf und runter und die Cocktailklassiker sind eine Klasse für sich. Im Sommer laden ein paar Tischchen draußen in der Fußgängerzone zur Stärkung mit einem Negroni oder Americano ein. (Gault Millau)